WAS WIRD GEFÖRDERT
Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle
Gefördert werden Maßnahmen wie beispielsweise:
- Dämmung von Außenwänden
- Dämmung von Obergeschossdecken
- Kellerdeckendämmung und energetische Sanierung der Bodenplatte
- Dachsanierung
- Austausch von Fenstern und Außentüren
- Innenliegende Wände zwischen beheizten und ungeheizten Räumen
- Maßnahmen zur Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes
Der Gesetzgeber unterstützt diese strategische Form der Energieberatung mit Zuschüssen bis zu 850 €. Im Falle einer Umsetzung erhalten Sie darüber hinaus für einige Maßnahmen 5% – 10% mehr Förderzuschuss und profitieren von erhöhten Fördervolumen pro Wohneinheit.
Erhalten Sie mehr Förderzuschuss
Ohne Sanierungsfahrplan (iSFP)
Fördersatz: 15%
auf bis zu 30.000 € je Wohneinheit
auf bis zu 30.000 € je Wohneinheit
Mit Sanierungsfahrplan (iSFP)
Fördersatz: 15% + 5% Bonus auf förderfähige Investitionenskosten oberhalb 30.000€
auf bis zu 60.000 € je Wohneinheit
auf bis zu 60.000 € je Wohneinheit
Mit einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erhalten Sie bei bestimmten energetischen Sanierungsmaßnahmen zusätzlich 5 % Förderbonus zur regulären Förderung. Neu seit dem 21.07.2026: Der iSFP-Bonus gilt erst für förderfähige Investitionen oberhalb von 30.000 €. Der Bonus wird nur auf den Teil der Investitionskosten oberhalb dieser Grenze gewährt. Der Bonus gilt beispielsweise für Maßnahmen an der Gebäudehülle, Anlagentechnik und Heizungsoptimierung – nicht jedoch für den Heizungstausch selbst. Mit einem iSFP können Sie Ihre Sanierung strategisch planen und gleichzeitig zusätzliche Fördermittel sichern.
Anlagentechnik
Bei der Wahl eines passenden Heizungssystems spielen viele Faktoren eine Rolle. In welchem energetischen Zustand ist das Haus? Wie viel Platz gibt es? Welche Möglichkeiten bietet der Standort und was gibt die kommunale Wärmeplanung vor? Die Antworten auf diese Fragen lassen wir in unsere Beratung einfließen und finden so, gemeinsam mit Ihnen, das richtige Heizungssystem.
Förderhöhe bis zu 80%
Diese setzt sich zusammen aus:
Grundförderung: 30%
Geschwindigkeitsbonus*: bis zu 16%
Einkommensbonus**: bis zu 40%
*Der Klimageschindigkeits-Bonus reduziert sich seit dem 21.07.2026 halbjährlich (August & Februar) und wird ausschließlich selbst nutzenden Eigentümern gewährt.
**Der Einkommensbonus wir Selbstnutzern bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen ab 30.000 – max. 50.000 € gewährt. Leben Minderjährige Kinder im Haushalt reduzieren diese Einmalig das zuversteuerende Einkommen um 10.000€
WIE FUNKTIONIERT'S?
SIE MÖCHTEN MEHR ZU DEN EINZELNEN MAßNAHMEN ERFAHREN?
Solarthermische Anlagen
Eine solarthermische Anlage nutzt die Energie der Sonne, um Wärme zu erzeugen. Typischerweise besteht sie aus Solarkollektoren, die Sonnenstrahlen absorbieren und die darin enthaltene Energie in Form von Wärme an einen Wärmeträger übertragen. Diese Wärme kann dann zur Bereitstellung von Warmwasser, Heizungsunterstützung oder zur Unterstützung von industriellen Prozessen genutzt werden.
Biomasseheizung
Eine Biomasseheizung verwendet organische Materialien wie Holzpellets, Holzhackschnitzel oder biologische Abfälle, um Wärme zu erzeugen. Diese Materialien werden verbrannt, um Wasser zu erhitzen oder direkt Wärme zu erzeugen, die dann für Heizzwecke und zur Bereitstellung von Warmwasser genutzt wird.
Wärmepumpen
Eine Wärmepumpe ist ein energieeffizientes Heiz- und Kühlsystem, das Wärmeenergie von einem niedrigeren Temperaturniveau auf ein höheres überträgt. Dabei bedient sich die Wärmepumpe kostenloser Energiequellen wie bspw. der Außenluft, dem Erdreich oder Wasser. Insgesamt bieten Wärmepumpen eine effiziente und umweltfreundliche Möglichkeit, Gebäude zu heizen und zu kühlen, und sind daher eine attraktive Option für nachhaltiges Wohnen und Bauen.
Lüftungsanlagen
Eine Lüftungsanlage ist ein technisches System, das kontrolliert frische Luft in einen Innenraum einführt und verbrauchte Luft nach außen abführt. Sie ist besonders geeignet, um die Luftqualität in Gebäuden zu verbessern und das Raumklima und Feuchteschutz zu regulieren. Um Energie zu sparen und die Wärme der Abluft zu nutzen, werden Lüftungsanlagen mit Wärmetauschern oder Abluftwärmepumpen kombiniert.
Brennstoffzellenheizung
Eine Brennstoffzellenheizung erzeugt sowohl Wärme als auch elektrische Energie durch eine elektrochemische Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff aus der Luft. Die erzeugte Wärme wird für Heizzwecke genutzt, während die erzeugte elektrische Energie entweder vor Ort verwendet oder ins Stromnetz eingespeist werden kann.
Anschluss an ein Wärmenetz
Der Anschluss an ein Wärmenetz ist die Verbindung eines Gebäudes an ein zentrales Versorgungssystem, das Wärmeenergie in Form von Heißwasser oder Dampf von einem zentralen Erzeugungspunkt zu verschiedenen Verbrauchern transportiert.
Insgesamt bietet der Anschluss an ein Wärmenetz eine effiziente, zuverlässige, wartungsarme und umweltfreundliche Möglichkeit der Wärmeversorgung für Wohn- und Geschäftsgebäude.
SIE HABEN FRAGEN?
Zögern Sie nicht, wir stehen ihnen bei Fragen gerne zu Verfügung entweder telefonisch oder per Mail über unser Kontaktformular.